Keine Kreditwürdigkeit und Sie wissen nicht warum?

Wussten Sie, dass Sie einmal im Jahr die Möglichkeit haben bei den Wirtschaftsauskunfteien (z.B. bei der SCHUFA) kostenlos einsehen können, welche Daten dort von Ihnen gesammelt wurden. Die Selbstauskunft ist einmal im Jahr unentgeltlich. Für weitere Auskünfte zahlen Sie etwas. Ist die Annahme allerdings gerechtfertigt, dass Daten unrichtig oder in unzulässiger Weise gespeichert werden, darf auch bei weiteren Abfragen kein Entgelt verlangt werden (§ 34 Abs. 8 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG)).

Hauptsächlich kommen die Daten beim Abschluss bestimmter Verträge (Mobilfunkvertrag) oder neuer Kredite zum Tragen. Es wird ein sogenannter SCORE errechnet, der Ihre Kreditwürdigkeit prozentual darstellt.

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Was weiß die Schufa über mich?

Um eine Auskunft zu erlangen, geben Sie mindestens den Familienamen, den Vornamen und die aktuelle Wohnanschrift an.

Nach dem § 34 Absatz 1 Satz 1 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hat eine Auskunftei auf Ihr Verlangen Auskunft darüber zu erteilen, welche Daten von Ihnen gespeichert sind, woher diese stammen, welche Datenempfänger bzw. Kategorien von Datenempfängern es gibt und zu welchem Zweck die Speicherung dient.

Wichtig: Neben den vorab genannten Auskünften müssen die Auskunfteien auch Ihre Scoring-Werte nennen, die innerhalb der letzten 12 Monate übermittelten sowie den aktuellen Score-Wert.

Schufa-Daten, die gespeichert werden:

! Gut zu wissen: Kontostände und Einkommen werden nicht abgespeichert!

  • persönliche Bonitätsnegativmerkmale, etwa Wohnsitzlosigkeit, Umzugsverhalten, aktuelle Haftverbüßungen, fehlende oder beschränkte Geschäftsfähigkeit, Verurteilungen wegen Vermögens- und Insolvenzdelikten, langsame und schleppende Zahlungsweise, massive Zahlungsverzüge wie auch Gewerbe- und Berufsausübungsverbote vermeiden
  • Angaben über die Gewährung von Darlehen, zu Krediten, zur Übernahme von Bürgschaften, zu Scheck- und Wechselgeschäften sowie zu den Vermögens- und Einkommensverhältnissen
  • Angaben zu nicht beglichenen Forderungen
  • über Art, Gegenstand und Zahlungsbedingungen von Finanzgeschäften wie Kredit- und Leasingverträge mit Betrag und Laufzeit, Eröffnung von Konten, Zahl und Art der Kreditkarten, Telekommunikationskonten
  • Anfragen, die zu Kreditkonditionen, an Versicherungen und an andere Firmen gestellt wurden
  • Angaben, die Insolvenzgerichte zu veröffentlichen haben (eidestattliche Versicherungen, Insolvenzen)
  • Angaben aus dem Schuldnerverzeichnis
  • Kundenkonten bei Handelsunternehmen und Versandhandel

Welche Informationen speichert die Schufa über mich?

Die Auskunfteien sammeln und speichern neben den Kontaktdaten und  Personalien auch Erkenntnisse über die wirtschaftlichen Verhältnisse sowie Angaben zum Zahlungsverhalten der Privatpersonen und Unternehmen.
Befreien Sie sich jetzt von unnötigen Geldsorgen und Schuldenproblemen. Dank jahrelanger Erfahrungen, zeigen wir passende Wege und Lösungen auf, wie Sie Ihre Schulden ohne Stress und Neuverschuldung abbauen!

DIE ADRESSEN DER SCHUFA Holding AG

Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden

Tel.: +49 (0) 611 – 9278-0

Fax: +49 (0) 611 – 9278-109

E-Mail: kontakt@schufa.de,

www.schufa.de

Macht die Schufa etwas mit den Daten?

Auskunfteien übermitteln die Daten an Wirtschaftsunternehmen, die diese sie für Bonitätsbewertungen verwenden. Insbesondere der Versandhandel, Versicherungen, Hypothekenbanken, Autovermieter sowie Kaufhäuser benötigen Daten über die finanzielle Zuverlässigkeit von Privatpersonen.

Die Auskunfteien schätzen mit mathematisch-statistischen Verfahren das Zahlungsverhalten eines Verbrauchers ein. So entsteht ein Scoring.

Kann man die Speicherung und Verteilung der Daten verhindern?

> Nein.

Die gewerbliche Tätigkeit der Auskunfteien bedarf keiner Einwilligung der Personen, über die Daten gesammelt werden -nach Rechtslage.

Wenn die Angaben, aber nicht nur der Beurteilung der Zahlungsfähigkeit oder Kreditwürdigkeit dienen, stehen allerdings die Datenschutzinteressen der Betroffenen einer Speicherung und Übermittlung der Daten entgegen.

Was unternimmt man bei falschen Daten?

! Anspruch auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung unrichtig gespeicherter Daten (§ 35 Absatz 1 BDSG).

Wichtig: Die Auskunftei muss im Anschluss auch die Datenempfänger, der sie die unrichtigen Angaben übermittelt haben, die Berichtigung, Sperrung oder Löschung mitteilen.

Wie schränkt man die Anzahl der Daten, die gespeichert werden, ein?

Überlegen Sie genau, ob und welche Daten Sie preisgeben! Unternehmen und Privatpersonen werden von den Auskunfteien häufig aufgefordert, Selbstauskünfte über ihre Wirtschafts- und Vermögensverhältnisse zu erteilen, um von vornherein eine Speicherung unrichtiger Daten zu vermeiden. Achtung: Derartige Selbstauskünfte sind natürlich stets nur freiwillig. Bedenken Sie daher genau, ob zusätzliche Informationen für Sie bei der weiteren Teilnahme am Wirtschaftsleben tatsächlich vorteilhaft sind.

Sammelt noch jemand Daten über mich?

Im Handel werten häufig einzelne Verbände oder Unternehmen Verbraucherinformationen über Kundenkartenverfahren aus.

Daher sollten Sie kritisch sein! Überlegen Sie sich genau, ob die nur geringfügigen Vorteile einer Kundenkarte die Preisgabe von Daten, Konsumverhalten, weiterführende Datenverarbeitung und Werbung Wert sind.

Gibt es weitere Wirtschaftsauskunfteien neben der Schufa?

In Deutschland gibt es beispielsweise Bisnode, Bürgel, Creditreform, Deltavista, InFoScore und “Real” Inform.

Eine besondere Bedeutung für die Endverbraucher hat jedoch nur die SCHUFA. Sie hat mit:

  • rund 66 Millionen Verbrauchern
  • drei Viertel aller Menschen in Deutschland
  • etwa 8.000 Firmen verwenden diese Daten

Im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen ermitteln mehr als 100 Firmen Risikodaten über Verbraucher.