7. Was ist eine Pfändung

Aktualisiert: Juli 1

Bei einer Pfändung handelt es sich um eine Zwangsvollstreckung wegen einer nicht beglichenen Geldforderung. Als Vollstreckungsgericht ist das Amtsgericht, bei dem der Schuldner im Inland seinen allgemeinen Gerichtsstand hat, und sonst das Amtsgericht zuständig (§828 ZPO).

Gepfändet werden können alle Einkünfte einer Person, wie z.B. Gehalt, Arbeitslohn, Rente, Krankengeld sowie alle Ansprüche, die der Person gegenüber einem Dritten zustehen, wie z.B. Mietzahlungen, Kreditrückzahlungen, Lebensversicherungen, Guthaben von Bausparverträgen und Ähnliches. Nicht gepfändet werden können Sozialleistungen wie z.B. Hartz IV, Wohngeld und Kindergeld.

Werden regelmäßige Einkünfte, die zur Lebensführung dienen, wie z.B. Gehalt, Arbeitslohn, Rente und Krankengeld gepfändet, so ist die Pfändung nur im Rahmen der aktuellen Pfändungstabelle möglich.

Die Höhe des pfändbaren Einkommens richtet sich nach dem Nettoeinkommen und der Anzahl der unterhaltspflichtigen Personen. Die aktuelle Pfändungstabelle 2021 nach § 850 c ZPO finden Sie hier: aktuelle Pfändungstabelle.

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